Ich arbeite jetzt seit Freitag, den 21.08 in der Deutschen Schule Riga.
Der erste Tag bestand großteils aus Orga-kram, wo wir das Konzept der Schule, so wie den weiteren Verlauf der nächsten Tage erklärt bekommen haben.
Danach lernten wir lettische Einheimische kennen, die in Riga an einer anderen Schule Deutsch als erste Fremdsprache erlernen und auch die Möglichkeit auf ein Diplom haben mit welchem sie in Deutschland studieren können, was viele dieser Schüler auch planen.
Unter anderem durften wir so auch die Innenstadt selber und die Umgebung von Riga, so wie den Strand der Nachbarstadt Jurmala, kennen lernen.
Was sehr witzige, schöne und anstrengende Tage waren.
Montag dann durften wir das erste Mal in eine Gruppe hineinschnuppern und die Kinder so wie den Ablauf kennen lernen.
Das war schon aufregend in die Gruppe zu laufen, alle Augen auf einen gerichtet, mit der Aufforderung einfach mal sich einzubringen. Aber glücklicherweise wurden wir an die Hand genommen und so durften auch wir die Kinder an die Hand nehmen und zu einem naheliegenden Spielplatz laufen. Ihnen beim Essen helfen und danach auch noch selbstverständlich den Kindern hinterherfegen.
Der nächste Tag bestand großteils aus Vorbereitung. Hier in Lettland beginnt das Schuljahr ab September, bis dahin gibt es nur die Sommerbetreuung, somit wird die Schule in der Woche in der wir uns gerade befinden auf den Start vorbereitet.
Hefte, Bücher werden bestellt und müssen verteilt und beschriftet werden, Karten für Wetter, Zahlen, Obst und Gemüse, Kleidung und vieles mehr müssen ausgeschnitten, laminiert und nochmals ausgeschnitten werden, Stifte werden gespitzt und sortiert, Klassenräume werden geputzt und dekoriert und nebenher lernt man in der abendlichen Stunde russisch und lettisch.
Für die Abwechslung durften wir heute nochmals in den Sammelgruppen der Sommerbetreung helfen.
Heute haben wir auch erfahren in welcher Gruppe wir das nächste halbe Jahr mithelfen werden. Ich habe das Glück, für andere wäre es vielleicht Pech, in der Krippegruppe mithelfen zu dürfen. Die Kinder in dieser Gruppe sind zwischen 2 und 3 Jahre alt und kommen meistens das erste Jahr in den Kindergarten. Was auch für mich zu einer Herausforderung wird, auf die ich mich freue, da die Kinder das Deutsch erst erlernen müssen, sowie sich im Kindergarten einzuleben.
Jetzt geht es am Wochenende auf eine Mitarbeiterfreitzeit bei der sich die Teams in ihrer Zusammenarbeit stärken sollen, da es nicht ungewöhnlich ist, dass jedes Schuljahr viele neue Arfbeitskräfte aus Deutschland kommen, die meist auch nur für ein Jahr dort arbeiten. Somit sind wir nicht die einzigen Neuen.
Das erst einmal über mein bisheriges Arbeitsleben. Ich könnte jetzt noch viel über meine tolle Mitfreiwilligengruppe reden oder über die lustigen Abende und die leckeren Essen, die wir zusammen kochen. Aber dann wird die triste schwarz-weiße Seite noch länger, weswegen ich diesen Text damit beende, dass ich mich noch mega auf das freue was kommt und auf die vielen Abenteuern die wir, als Freiwillige, gemeinsam erleben dürfen von denen ich euch dann berichten kann.
Hallöchen Anne,
Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht!
Und was Du in diesen Tagen schon so alles erlebt hast. Ich folge Deinem Blog sehr gerne und bin gespannt, wie es bei Dir weiter geht.
ich wünsche Dir auf alle Fälle weiterhin viel Spaß und viele tolle Momente!
Deine Dani