Und jetzt…

Der erste Morgen in der neuen Wohnung. Im neuen Abschnitt meines Lebens.

Lasst euch nicht vom Bild täuschen. Tolle Aussicht und unbeschreibliches Wetter. Das Bild entspricht nicht ganz der Realität.
Die Realität, erstes mal in einer WG wohnen in einem neuen Land, führt zur kopletten Überforderung und dann kommt da noch die neue unpersonalisierte Wohnung dazu.
Anfangs hatte ich mit der Situation zu kämpfen. Was brauche ich zu Essen, was zum waschen, und was wasche ich mit was und dann auch noch lettische Spül- und Waschmaschinen verstehen zu müssen, an das neue Bad gewöhnen, sich im Zimmer heimisch machen und die unterausgesttatete Küche auf Forderman zu bringen, waren Aufgaben und Anforderungen an einen selbst, die sich ihren Weg durch dIe Gedanken fraßen.

All das und vieles mehr schickte uns Freiwllige (ich wohne mit 5 weiteren Freiwilligen in einer WG (4Mädchen und 1Junge)), also die Mädchen am Donnerstag nach unserem Einkaufstag in den nahegelgenen Ikea.
Den Betrag den wir an diesem Tag verbraten haben will ich lieber nicht nennen, muss aber sagen, das ich im nachhinein sehr glücklich bin, da die Wohnung sich schon gemütlicher anfühlt und die Zimmer individueller und kuscheliger sind.
Insgesamt einfach mehr wie ein Zuhause indem ich mein nächstes Jahr verbringen werde.
Allgemein ein ganz erfolgreicher Einkauf trotz des Geldes

Gestern hatten wir unseren ersten Tag in unseren Arbeitsstätte. Nicht nur durften wir diese kennenlernen, sondern haben auch über die Zeitpläne und Abläufe dieser erfahren und durften sogar lettische zukunftige Abiturienten mit Möglichkeit auf ein deutsches Diplom kennen klernen, die uns während des Jahres bei Fragen zur Seite stehen. Es war ein sehr informativer, schöner Tag. Die Vorfreude auf unsere kommende Zeit wurde weiter entfacht und viele Sorgen sind auf der Strecke geblieben.

Zum Schluss ist für mich wichtig zu erwähnen, dass Ausziehen, ohne Eltern zu leben, ein rießiger Schritt im leben ist. Gewohnt an Luxus, Wärme und eine Schulter zum anlehnen bei den Eltern und plötzlich muss man nicht nur auf seinen eigenen Füßen stehen. Man muss unteranderem lernen seine Erwartungen zu hinterfragen und zu ändern. Sie nicht in den Stein zu meißeln, da die Welt sich nicht nach unseren Erwartungen formt und wir lernen müssen die Schöhnheit in der Realität zu finden und nicht in unseren Vorstellung von dieser.
So wie auch ich Zeit gebraucht habe, mich über das zu freuen was mir ermöglicht wurde und das zu verbessern und zu verändern was in meinen Möglichkeiten liegt, um Buntheit und Farbe in mein Leben zu bringen.

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